Über diese Webseite

Foto Oliver de Neidels rund

Wer schreibt hier?

Mein Name ist Oliver de Neidels, ich bin 1979 geboren und wohne seitdem in Jever. Ich fahre gerne Fahrrad und versuche in meinem Alltag so weit es geht auf mein Auto zu verzichten. Das geht in unserer ländlichen Region natürlich nicht immer. Fußballplätze auf Dörfern sind sonntags morgens um 9 Uhr nicht mit dem ÖPNV zu erreichen. Aber innerhalb der Stadt bekommt das Rad fast immer den Vorzug.

Ich bin verheiratet und habe drei Kinder, die hier zur Schule und zum Kindergarten gehen. Ich bin selbständig und habe ein kleines Unternehmen, das Webseiten wie diese hier baut.

Hinweise, Kommentare, Anmerkungen

Wenn ihr einen Kommentar, einen Hinweis oder eine Anmerkung zu meinen Texten habt, schreibt mir gerne unter oliver@de-neidels.de, kontaktiert mich auf Facebook oder Twitter oder sprecht mich in der Stadt an, wenn ihr mich seht. 

Ich möchte,

… dass sich alle Menschen unabhängig vom Verkehrsmittel konfliktfrei voneinander in der Stadt bewegen können.

… dass sich insbesondere Kinder und SeniorInnen auf ihren täglichen Wegen (z.B. zur Schule, zum Einkaufen, zu Freizeiteinrichtungen und FreundInnen oder einfach nur auf einer Radtour) sicher fortbewegen können.

… dass bei der Planung von Straßenräumen die Verkehrswege gerecht verteilt sind.

… dass Rad- und Fußwege nach geltenden Mindeststandards gebaut werden und dass Rad- und Fußverkehr nicht gegeneinander ausgespielt werden.

… dass Radfahrende auf unseren Hauptstraßen nicht mit den Autos zusammen auf der Fahrbahn fahren müssen, wenn sie nicht wollen und dass sie als Alternative einen gut nutzbaren Radweg haben.

… dass in einer lebenswerten Stadt nicht die Autos im Mittelpunkt der Planung stehen sollten, sondern der Mensch.

… dass die Menschen innerhalb der Stadt freiwillig das Fahrrad nehmen. Je mehr Menschen freiwillig auf das Rad umsteigen, desto mehr Platz ist für die, die wirklich auf das Auto angewiesen sind.
 

Warum diese Webseite?

Der jeversche Stadtrat hat am 10.12.2020 nach über einjähriger Planung und Vorbereitung den Radfahrplan 2021-30 beschlossen. Innerhalb von zehn Jahren soll Jever zur Fahrradstadt werden.

Ich habe die Planung interessiert verfolgt, weil ich und meine Familie die Straßen der Stadt jeden Tag nutzen und jetzt die planerischen Weichen für die nächsten Jahrzehnte gestellt werden und freue mich auf die geplanten Verbesserungen für den Radverkehr in Jever.

Auf dieser Webseite möchte ich deshalb den Prozess der Umsetzung des Radfahrplans begleiten und Vorschläge machen, wie bestimmte Maßnahmen umgesetzt werden können oder aufzeigen, wie Dinge in anderen Orten gelöst wurden. Hier geht es also ausdrücklich nicht um einen Gegenentwurf zum beschlossenen Radfahrplan 2021-30, sondern um konkreten Maßnahmen, die sich aus dem Radfahrplan ergeben.

Außerdem geht es um allgemeine Themen zum Radfahren und Grundlagen der Radverkehrsplanung.

Was ist so spannend an diesem Thema?

Die Stadt Jever hat etwa 15.000 Einwohner und ist ein Mittelzentrum im ländlichen Raum. Die einst zerschneidende Bundesstraße ist vor gut zwanzig Jahren aus der Stadt auf eine Umleitung verbannt worden. Leider wurde damals die Chance nicht genutzt und es hat keine Umgestaltung des städtischen Raumes stattgefunden. Die Stadt ist noch sehr um das Auto herum geplant. Es gibt keine Fahrradinfrastruktur die den Namen verdient, sondern nur ein paar für den Radverkehr freigegebene schlechte Gehwege. Diese Wege sind alle entweder zu schmal oder wegen Unebenheiten, wegen falschem Pflaster oder aus sonstigen Gründen nicht zu gebrauchen.

Dabei bietet die Stadt beste Voraussetzungen um Fahrradstadt zu werden: Das Gelände ist flach und die Bewohner fahren gerne mit dem Rad. Die Verkehrsraum der Hauptstraßen ist zumeist so breit, dass durch eine Umgestaltung fast eine perfekte Lösung für alle erreicht werden kann.

Jever kann das Vorbild für die Verkehrswende in kleinen Städten im ländlichen Raum werden, die ähnliche Voraussetzungen haben. Klar ist: Ganz ohne motorisierten Individualverkehr wird es hier vermutlich nicht gehen. Aber Ziel muss es sein, einen Großteil des innerstädtischen Verkehrs weg vom Auto zu bekommen.

Ach noch etwas:

Ich bin Mitglied bei den Grünen. Die Texte auf dieser Seite sind aber grundsätzlich meine Privatmeinung. Eine schöne Stadt, in der sich die Menschen wohlfühlen, finden erfahrungsgemäß aber Anhänger aller Parteien gut.